AKT 19D Stifte und Klöster: Allgemein, Kollegiatstifte, Stift St. Leodegar im Hof in Luzern, Stift St. Michael in Beromünster, 1036-20. Jh. (Bestand)

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Ref. code:AKT 19D
Signatur-Bereich:AKT 19D/1-1354
Title:Stifte und Klöster: Allgemein, Kollegiatstifte, Stift St. Leodegar im Hof in Luzern, Stift St. Michael in Beromünster
Creation date(s):1036 - 20th cent.
Level:Bestand

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Aktenbildner-/Provenienzname:Luzern: Die älteste klösterliche Niederlassung im heutigen Kanton Luzern war das Benediktinerkloster St. Mauritius und St. Leodegar in Luzern (Vgl. Helvetia Sacra III/1, Die Orden mit Benediktinerregel. Frühe Klöster, die Benediktiner und Benediktinerinnen, Bern 1986, S. 832ff., und Helvetia Sacra II/2, Die weltlichen Kollegiatstifte der deutsch- und französischsprachigen Schweiz..., Bern 1977, S. 342ff.). Als Gründungszeit werden die vierziger Jahre des 8. Jahrhunderts angenommen. Um 800 muss das Kloster einer Krise zum Opfer gefallen sein, doch um die Mitte des 9. Jahrhunderts stellte der Priester und spätere Abt Wichard das Kloster wieder her. 917/18 brechen die Nachrichten wiederum für gut 200 Jahre ab. Im 12. Jahrhundert erscheint dann das Luzerner Kloster in den Quellen als eine von der Elsässer Benediktinerabtei Murbach abhängige Propstei. 1455/56 löste sich die Luzerner Benediktinerpropstei aus der Abhängigkeit Murbachs und wandelte sich mit päpstlicher Erlaubnis und mit Hilfe des Bischofs von Konstanz zu einem Kollegiatstift um. Bereits 1456 trat die Stadt Luzern in die Rechte Murbachs ein, indem sie das Mitbestimmungsrecht bei der Wahl des Propstes und der Chorherren erwarb. 1479 erhielt sie auch die Hofrechte des Stiftes in der Stadt. Im Gefolge des Wessenbergischen Konkordats von 1806 wurden die Chorherrenpfründen am Stift Luzern in erster Linie für Professoren der Theologischen Fakultät reserviert.

Beromünster: Die Gründung des Stiftes Beromünster wird heute in die Zeit um 920 datiert (vgl. Helvetia Sacra II/2, Die weltlichen Kollegiatstifte der deutsch- und französischsprachigen Schweiz..., Bern 1977, S. 162ff. Archivverzeichnisse von Münster. 1. Stiftsarchiv Münster, in: Josef Wallimann-Huber, Die Bürgergeschlechter von Beromünster, Beromünster 1931, S. 14-152.). Die erste urkundliche Erwähnung fällt aber erst ins Jahr 1036. Damals legte Graf Ulrich von Lenzburg die Güter und Rechte des Vogtes sowie des Stiftes fest. Im Michelsamt, einem ausgedehnten Territorium zwischen Sempachersee, Baldeggersee und Hallwilersee, hatte der Propst von Beromünster die niedere Gerichtsbarkeit sowie das Recht zur Fertigung von Hypothekargeschäften und zum Bezug von Fall und anderen Gebühren inne. 1415 kam Beromünster in den Hoheitsbereich von Luzern. Seit dem Wessenbergischen Konkordat von 1806 sind die Chorherrenpfründen am Stift Beromünster in erster Linie für ältere Pfarrer und Kapläne reserviert.
Bestandesgeschichte:Luzern: Das Archiv der ehemaligen Benediktinerpropstei bildet eine organische Einheit mit dem Archiv des Kollegiatstiftes. Dem Stiftsarchiv waren über Jahrzehnte zwei weitere Archive angegliedert, nämlich das Archiv des Bischöflichen Kommissariats und das Archiv des ehemaligen Vierwaldstätterkapitels. Institutionen der Diözesankirche). Seit dem Sommer 1992 liegen die drei Archive als Deposita im Staatsarchiv Luzern. Der momentane Erschliessungsstand des Stiftsarchivs ist rudimentär (Herbst 2004). Zu den Urkunden gibt es ein handschriftliches Verzeichnis aus dem Jahre 1835. Von den Bänden sind 342 durch ein sehr summarisches, undatiertes Verzeichnis erschlossen. Weitere 139 wurden im Staatsarchiv verzeichnet und erhielten im Jahr 2000 die Nummern 401-539. Unverzeichnet sind eine umfangreiche Serie von dünnen Bänden aus dem Bereich des Rechnungswesens sowie die Liturgica und die Drucke (darunter auch Inkunabeln und Frühdrucke). Zu den grün numerierten Aktenschachteln (100 Stück) gibt es ein Verzeichnis aus dem Jahre 1861.
755 Urkunden (A 1 - M 55); 481 numerierte (Nr. 1-342, 401-539) und ca. 660 unnumerierte Bände und Hefte; Akten in ca. 270 Schachteln mit verschiedenfarbigen Numerierungen
Beromünster: Das Archiv wird im Stift selbst aufbewahrt. Die Benützung kann über das Staatsarchiv erfolgen.

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Inhalt:Allgemein: Statistische Angaben über die Stifte und Klöster und ihre Insassen 1798. «Reflexion eines Schweizers über die Frage ...» der Aufhebung der Klöster, Reaktionen etc. 1769ff. Novizenaufnahme: Beschränkungen, Regelungen, Beschränkung der Aussteuer, Senkung der Kosten bei Profess und Einkleidung etc. 1581-1794. Fähigkeit zu erben für benediktinische Mönche 1630-1687. Disziplin: Reform der Frauenklöster 1587, Rückkehr ausgetretener Ordensglieder 1740, Visitation der Zisterzienserklöster 1587-1752.

Stift St. Leodegar im Hof in Luzern: Historische Notizen zur Geschichte des Stifts, Urkundenabschriften (17. und 19. Jh.). Rechte des Stifts in den Ämtern Kriens, Horw, Malters 17. Jh. Päpstliche Privilegien des Propstes 18. Jh. Kollaturrechte 1520-1765. Umwandlung des Benediktinerklosters in ein Chorherrenstift 1410-1456. Verzeichnis der Chorherren und Kapläne, um 1700 angelegt. Stiftsämter (13.-18. Jh.). Pröpste: Wahlart, Erledigung, Wiederbesetzung 1540-1792, Prozess mit Propst Niklaus Bruder 1412-1418. Chorherren: Verzeichnisse, Wahlart, einzelne Chorherren (13. Jh.)-1797. Statuten 17. Jh. Errichtung neuer Kanonikate 1651-1711. Archivverzeichnisse um 1700. Zusammenstellung über Gründung, Privilegien, Altäre, Reliquien etc. 1609. Kapläne: Ernennungen, Entlassungen (15. Jh.)-18. Jh. Visitationsrezesse 1669-1768. Propst, Chorherren und Kapläne: Disziplin etc. (1373)-1796.
Propstei: Einkünfte, Bereinigung 1450-1596, Zehnten 1324-1739, Bodenzinse (1307)-1793, Bereinigungen der Güter und Einkünfte 1580-1607, Fall und Ehrschatz in Buchrain, Emmen, Horw, Kriens, Littau, Luzern, Malters und Root 15.-18. Jh. Ehrschatzstreit von Propst Peyer mit den Dinghöfen 1690-1706. Almosneramt: Einkünfte, Zehnten, Fall und Ehrschatz, Bodenzinse 16.-18. Jh. Kustos: Pflichten und Verrichtungen 1584-18. Jh. Kustorei, Kammerer-Amt, Präsenz-Amt, Quotidian-Amt: Einkünfte, Zehnten, Bodenzinse, Fall und Ehrschatz 15.-18. Jh. Chorherren: Einkommen und Karenzjahre (1307)-1751. Kaplaneien: Allgemeines, Einkünfte und Beschwerden, Zulagen aus der Hinterlassenschaft von Propst Niklaus Ludwig Peyer. Die einzelnen Kaplaneien. Organist. 15.-19. Jh.
Verwaltung und Rechnungen, Rechnungsablage vor dem Rat 1497-1743. Werchrechte, Verkaufsbestätigungen, Gärten, Erblehen etc. (1346)-1788. Gebäulichkeiten: Kirche, Propstei, Kaplaneien, darin Skizzen und Zeichnungen der Hofkirche vor und nach 1633, 17. und 18. Jh. Präsenzamt: Sanierung 1732ff. Kapitalien, Vermögensbereinigungen (1293)-1739. Waldungen 1456-1737. Zehnten in den einzelnen Gemeinden, Bodenzinse 16.-18. Jh. Fall und Ehrschatz: Anstände in Emmen, Buchrain, Malters, Littau, Kriens 1590-1607.

Stift St. Michael in Beromünster: Historische Notizen über Gründung und Rechte des Stiftes 17. Jh. Auszüge und Abschriften von Urkunden 17. und 18. Jh. Jurisdiktionsstreit im Twing Richensee 1559-1700. Abhandlung von Stadtschreiber Ludwig Hartmann über das Jurisdiktionale um 1650. Vertrag zwischen Luzern und Propst Jost von Silenen wegen der Jurisdiktion 1469. Kollatur- und Patronatsrechte: Urkundenabschriften, Verzeichnisse 14.-18. Jh. Weltliche Jurisdiktion des Propstes: Auseinandersetzung mit dem Rat in Luzern, Verhandlungen über einen Vertrag 1601-1688. Gerichtsbarkeit des Propstes in Ermensee und Pfeffikon 1720. Jurisdiktionsstreit zwischen Propst und Kapitel 1760-1762. Rechte des Stifts auf den Meierhöfen 1341. Eid- und Schwörtage 1447-1777. Ernennung und Entlassung der Beamten im Michelsamt 1485-1781. Amts- und Fleckenschreiberei in Münster: Ernennungen, Rechte 1606-1761. Teilung der Bussen und Gefälle im Michelsamt zwischen dem Stift und Luzern (1223)-1778.
Propst: Unterlagen zum Titel «Propst und Herr zu Münster» 1557-1747, zum Jus Gladii des Propstes 1573-1764. Rechte des Propstes: polizeiliche 1560-1762, zivilrechtliche (Testamente etc.) 1490-1749, verschiedene (zivile, militärische, wirtschaftliche) (1397)-1784. Propst, Chorherren und Wartner: Ernennung im allgemeinen 1400-1790, Listen 13.-18. Jh. Einzelne Pröpste: Ernennung, Resignation etc. 1469-1783. Custos: Rechte, Stellung, Besetzung, Erledigung 1470-1745. Einzelne Chorherren: Empfehlungen, Ernennungen, Reversbriefe, Investitur, Ratsprotokoll-Auszüge, Lehenbriefe, Präsentationsbriefe, Wartnerbriefe 1345-1797. Kapläne: Liste, Besetzung durch Fremde etc. (1274)-1765.
Vermögen, Liegenschaften: Lütishofische Kirchensätze von Grossdietwil, Grosswangen, Rothenburg, Inwil und Doppleschwand (Rechte, Belehnungen) 1479-1704. Mannlehen: Streit um Höfe in Hochdorf, Kagiswil und Pfeffikon 1648-1747. Stiftswaldungen, Erlosenwald, Wälder in Gunzwil, Neudorf und Rickenbach: Streit um Holzrechte, Abschriften aus dem Waldbuch des Stiftes etc. 1447-1790. Stiftsgebäude: Reparaturen, Umbauten, Finanzierung der Kirche 1576-1691, der Propstei 1571-1783. Vermögen: Gülten, Zinsstreitigkeiten 1556-1756. Armen-, Spend- und Stipendienfonds 1640-1675. Anleihen und Ansprachen 1499-1626. Vermögensverifikation infolge Anzeige wegen schlechter Haushaltführung 1741/1742. Archiv und Stiftsschatz, Sicherung in gefährlichen Zeiten, Inventare 1572-1798.
Zehnten: Bereinigung, Klagen gegen Einschläge, Ordnung gegen Missbrauch bei Verleihung 1571-1790. Zehnten im Amt Hochdorf, Urkundenabschriften 1036-1796. Heu- und Kleinzehnten in Hochdorf, Streit mit Hochdorf 1544-1779. Zehnten im Amt Willisau, in Büron, Buttisholz, Grossdietwil, Gunzwil, Hochdorf, Günikon, Ebersol, Hohenrain, Inwil, Langnau, Lieli, Neudorf, Pfeffikon, Rickenbach, Schongau, Schwarzenbach, Sempach (1252)-1796. Zehnten und Bodenzinse im Kanton Bern (und Aargau: Untere Freie Ämter, Lenzburg), Bereinigung, Streitigkeiten etc. 1524-1779. Bodenzinse, Bereinigungen, alphabetisch nach Gemeinden: Adelwil bis Sempach 1426, (1682)-1773. Früchte: vorgeschriebene Vorratshaltung, Import aus Nachbarkantonen, Verkauf 1543-1795. Fall und Ehrschatz, Bereinigung der ehrschatzpflichtigen Güter, etc. 1493-1706. Fall und Ehrschatz im Kanton Bern (und Aargau: Lenzburg, Merenschwand) 1539-1672. Streitigkeiten zwischen dem Stift einerseits und den Ämtern Michelsamt und Rothenburg auf der anderen Seite wegen Fall und Ehrschatz 1493-1788. Fall und Ehrschatz, alphabetisch nach Gemeinden: Buttisholz bis St. Urban 16.-18. Jh. Pfennigzinsen, Fasnachtshühner, Wettergarben, Steuern etc. 1412-1798. Walliser Pfründe zum Unterhalt armer Studenten aus Graubünden und dem Wallis, Rechnungen etc. 1623-1729. Kontrolle der Stiftsrechnungen durch den Rat in Luzern (1503) 1561-1785. Rechnungen 1730-1745, 1796-1797. Quotidian-Rechnung 1643-1793. Stubenrechnung 1743-1749. Zusammenstellung alter überkommener Rechte des Stiftes (1326).
Disziplin: Kompetenzstreitigkeiten zwischen Stift und Bischof um kirchliche Jurisdiktion, Konkubinat, Verbesserung des Studiums, Streit unter den Chorherren, Verbesserung des Stiftes durch die Jesuiten etc. 1507-1643. Stiftsstatuten: Revision, Erneuerung, Auszüge 1606-1689. Visitationen: Verzeichnis der Visitationsakten 1269-1703, Visitationsakten 1579-1604, Visitation durch den Nuntius Giacomo Cantelmi 1687, Visitation (Verhöre, Korrespondenzen, Ratsprotokollauszüge) 1688. Forderungen des Rates in Luzern nach innerer Disziplin und besserer Verwaltung 1603. Differenzen zwischen Propst und Kapitel wegen diversen Kompetenzen 1603. Verhandlungen zwischen Luzern und dem Bischof von Konstanz wegen Bestrafung von Chorherren und Verwendung der Bussgelder 1606-1612. Jurisdiktions- und andere Streitigkeiten zwischen dem Propst, dem Stift und Luzern 1612-1690. Streit zwischen dem Stift und dem Bischof von Konstanz über das Jus Obsignandi et Tractandi Hereditates, die Primi Fructus, die Prokurationskosten etc. 1700-1703. Disziplinarfälle gegen einzelne Kleriker 1435-1780. Erb- und Testamentsangelegenheiten einzelner Kleriker 1481-1773. Verschuldung einzelner Kleriker, Massnahmen etc. 1560-1794, darin Verfahren gegen die Chorherren Christoph Ignaz von Fleckenstein, Niklaus Leonz von Fleckenstein, Joseph Ludwig Meyer, Niklaus Rudolf Meyer, Anton Christoph Pfyffer, Alphons Anton Feer 1739-1744.
Ordnung und Klassifikation:Das vorliegende Repertorium erschliesst den Aktenbestand des Staatsarchivs zu den Kollegiatstiften St. Leodegar im Hof, Luzern und St. Michael, Beromünster vom 15. Jahrhundert bis 1798, wobei der Hauptteil der Akten aus dem 17. und 18. Jahrhundert stammt.
Das Stift im Hof zu Luzern, das ehemalige murbachische Tochterkloster und Stadtherrin Luzerns, wurde seit dem Generalauskauf von 1479 von Luzern intensiv kontrolliert. Dies zeigt sich auch in den Aktenbeständen, welche v.a. die Bereiche Personelles, Einkünfte und Disziplin umfassen. Im Vergleich mit dem Kloster St. Urban und den Frauenklöstern erscheint der Aktenumfang mit etwas mehr als acht Folioschachteln gross, gegenüber dem Stift Beromünster und besonders gegenüber den Ordensritterhäusern Hohenrain, Hitzkirch und Reiden jedoch als klein.
Die Stadt Luzern erwarb das Michelsamt nach der Eroberung des Aargaus 1420 von der Stadt Sursee aus einer Position der Stärke, nachdem es der kleineren Stadt unmöglich gemacht worden war, ihre Rechte selber wahrzunehmen. Der wichtigste Hebel bildete dabei die Erwerbung der Kastvogtei über das Stift. Das Michelsamt unterschied sich von anderen luzernischen Landvogteien deutlich: Die starke Stellung des Stiftes in Münster als fast monopolistischer Grund-, Zehnt- und Kirchenherr und die weitgehenden Rechte des Propstes in der Rechtssprechung ist eine Ausnahmeerscheinung auf Luzerner Territorium. Dies schlug sich auch in den Akten zum Stift selber nieder. Nicht erst seit der Einführung des Archivplanes von 1834 hatten die Archivare grosse Mühe, Einzelgeschäfte "richtig" nach dem Pertinenzsystem einzuordnen. Gut zu beobachten ist dies etwa bei den Akten zur Amtsschreiberei, welche sowohl in Fach 1 (AKT 11P, Landvogtei) als auch hier in Fach 9 zu finden sind.
Diese bestehende Einteilung der Akten in die Fächer des Pertinenzsystems nach dem Archivreglement von 1834 wurde beibehalten, die Fächerbezeichnungen als Haupttitel wieder verwendet. Auch die Feingliederung innerhalb der einzelnen Fächer wurde - soweit sinnvoll - beibehalten. Die grösste Veränderung betrifft die Akten zur geistlichen Jurisdiktion des Propstes in Münster, welche den Disziplinarakten angegliedert wurden. Bewusst nicht verschoben wurden in Münster Akten zu Güterbereinigungen, auch wenn solche bei Zehnten bzw. Bodenzinsen als auch bei Ehrschätzen vorkommen.
Bis Winter 1997 füllte der Bestand im Archiv 1 Fach 9 die provisorischen Schachteln 1039-1066.
Aus dem Bestand entfernt wurden einzelne (wenige) Akten, die offensichtlich in keinem Zusammenhang mit den Stiften stehen. Diese wurden den entsprechenden Beständen einverleibt oder - wenn dieser schon repertorisiert war - am Schluss dieses Repertoriums aufgeführt.
Die provisorische Schachtel 1039 enthielt "allgemeines" zu Stiften und Klöstern: Akten, die unter dem Pertinenzsystem nur mit Problemen eingereiht werden konnten. Daraus wurde das Dossier zur "Visitation der Zisterzienser Klöster" entfernt und neu dem Bestand 19F (Zisterzienser/Zisterzienserinnen) vorangestellt.
Während der Bestand zum Stift im Hof unverändert verzeichnet werden konnte, mussten im Bestand zum Stift Münster v. a. im Bereich der weltlichen Jurisdiktion kleinere Umstellungen vorgenommen werden (vgl. dazu die Konkordanz).

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Physical properties:gut
Level of description:detailliert
Finding aids:REP 31

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Related material:AKT 11P/1-660 Landvogtei Michelsamt
COD 585-635, 975-995, 1381, 4420, 6860 Bände zum Michelsamt
KH 1385 Bände zum Stift St. Leodegar
KM 1-16 Bände zum Stift Beromünster
URK 181/2650-2713 Urkunden zum Michelsamt
Stiftsarchiv St. Leodegar im Hof, als Depot im Staatsarchiv Luzern
Stiftsarchiv Beromünster
Veröffentlichungen:Helene BÜCHLER-MATTMANN und Heinz LIENHARD, St. Michael in Beromünster, in: Helvetia Sacra II/1, S. 162-214 (mit weiterer Literatur und Quelleneditionen).
Fritz GLAUSER, St. Leodegar im Hof zu Luzern, in: Helvetia Sacra II72, S. 342-361 (mit weiterführender Literatur und Quelleneditionen)
Anton GÖSSI und Johann SCHNYDER, [Benediktinerkloster] Luzern, in: Helvetia Sacra III/1/2, S. 832855 (mit weiterführender Literatur und Quelleneditionen)
Heimatkunde des Michelsamtes, Beromünster 1936ff.
Die Kunstdenkmäler des Kantons Luzern, Bd. IV (Amt Sursee), Luzern 1956.
Stefan JÄGGI, Hitzkirch, in: Helvetia Sacra Abt. IV Die Orden mit Augustinerregel Band 7 Teil 2, Basel 2006, S. 703-753.
Luzius MEYER, Das Chorherrenstift Beromünster 1313-1500. Rechtliche und soziale Aspekte der Kollatur der Chorherren, Lizentiatsarbeit Zürich 1987
(Typoskript im StALU E.z 110).
Philipp Anton von SEGESSER, Rechtsgeschichte der Stadt und Republik Luzern, Luzern 1850ff, Bd. I S. 1-99 und Bd. II S. 829842.
Philipp Anton von SEGESSER, Rechtsgeschichte der Stadt und Republik Luzern, Luzern 1850ff, Bd. I S. 703-741 und Bd. II S. 842-858.
Werner RÖSENER, Grundherrschaft im Wandel. Untersuchungen zur Entwicklung geistlicher Grundherrschaften im südwestdeutschen Raum vom 9. bis 14. Jahrhundert, Göttingen 1991.

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Bemerkung:Daten importiert im April 2008
 

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Stift St. Leodegar im Hof, Luzern (Provenienz)
 

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