PA 1497 Jugendzeitschrift JUMI der Missionsgesellschaft Bethlehem bzw. Kinder- und Jugendzeitschrift, deutsch und französisch., 1927-2024 (Akzession)

Archivplan-Kontext

 

Allgemeine Information

Angaben zur Identifikation

Signatur:PA 1497
Signatur-Bereich:PA 1497/1 - PA 1497/110
Titel:Jugendzeitschrift JUMI der Missionsgesellschaft Bethlehem bzw. Kinder- und Jugendzeitschrift, deutsch und französisch.
Entstehungszeitraum:1927 - 2024
Stufe:Akzession

Angaben zum Umfang

Umfang (Medienbeschreibung):Umfang Ausgabe deutsch ca. 1,2 Lfm., Umfang Ausgabe französisch ca. 0,40 Lfm.
Laufmeter:1,60

Angaben zum Kontext

Bestandesgeschichte:Der Titel der Zeitschrift erfährt im Verlauf der Jahre zahlreiche Namensänderungen. Als Herausgeberin zeichnet zu Beginn die Missionsgesellschaft Bethlehem. Das Heft wird gemäss Impressum "Pfarrämtern und Schulen gegen ein entsprechendes Missionsalmosen in beliebiger Anzahl zugestellt". Die Redaktion betreibt der "Missionsonkel" (Alois Bürge), vom Missionsseminar Schöneck b. Beckenried NW aus, gedruckt wird die Zeitschrift bei Calendaria AG, Immensee. Ab dem Jahr 1967 ändert die Zeitschrift ihren Namen auf das Kürzel "JUMI", was Jugend und Mission bedeutet. Von nun an wird die Zeitschrift gemeinsam mit der Missionsprokura der Schweizer Kapuziner in Olten, den Benediktiner Missionaren in Uznach sowie dem Missionshaus Weisse Väter in Widnau SG herausgegeben. Mit "JUMI" soll die "Zusammenarbeit der Missionsunternehmen" deutlicher zum Ausdruck gebracht werden.
Trotz dieses Zusammenschlusses liegt die Redaktion noch immer bei Alois Bürge, und die Zeitschrift wird weiterhin bei der Calendaria AG in Immensee gedruckt (bis Jan. 1994). Für die Kapuziner ist "JUMI" die Weiterführung ihrer Jugendzeitschrift "Salaam". Ab Mai 1969 kommen neu die Ingenbohler Kreuzschwestern als Mitherausgeberinnen hinzu. Ab Mai 1972 erscheinen auch die Baldegger Schwestern im Impressum als Herausgeberinnen. Ab Mai 1974 macht auch die Gemeinschaft der Laienmissionarinnen GLM mit Sitz in Villars-sur-Glâne FR bei diesem Gemeinschaftswerk mit. Ab JUMI-Heft 1975/6 zeichnet neu Sr. M. Martha Schmid zusammen mit Alois Bürge für die Redaktion. Ab 1979, Heft 7 liegt die Redaktion bei einem 3er-Team, nebst Sr. M. Martha Schmid sind dies Lisbeth Keiser sowie Men Dosch, beides Angestellte des Missionshauses Bethlehem in Immensee. Men Dosch erscheint dann hie und da weiterhin als Name, doch hauptsächlich zeichnen dann nur noch die beiden Frauen für die Redaktion. Als weitere Herausgeberinnen stossen ab 1981/Heft 4 die Missionsprokura der Menzinger Schwestern sowie das Seraphische Liebeswerk in Solothurn dazu. Die Herausgeberschaft erfährt ab 1982/Heft 3 eine weitere Ergänzung durch die Jesuiten-Missionare in Zürich. Auch die Redaktion wird ergänzt durch P. Simon Zihlmann von Uznach, Benno Marfurt, Kriens sowie Guido Hauser, Küssnacht. Ab Januar 1985 erscheint im Impressum neu MISSIO, das Internationale Katholische Missionswerk aus Friborg als weiterer Herausgeber. Auch die Redaktion wächst auf 6 Mitglieder an. Ab 1986/Heft 3 bzw. 1986/Heft 4 erscheinen als weitere Herausgeberinnen die Dominikanerinnen von Ilanz bzw. die Ursuliner Schwestern von Brig. Ab 1989/Heft 2 kommen auch die Mariannhiller Missonare aus Brig als Partner bei der Herausgabe dazu. Fortan werden die Missionsinstitutionen nicht mehr einzeln aufgeführt, sondern summarisch als 14 Träger der Zeitschrift. Ab 2004/April sind es noch 13 Träger, das Seraphische Liebeswerk ist nicht mehr dabei, doch kommt 2006 ab Heft 8 das Fastenopfer dazu. Ab 2015/Heft 1 sind nurmehr 12 Institutionen dabei, die Benediktiner von Uznach und die Weissen Väter sind nicht mehr dabei. Ab 2020/Heft 5 ist neu die Römisch-katholische Landeskirche Mitherausgeberin. Ab 2022 macht auch die Jungwacht Blauring Schweiz, der Verband katholischer Pfadi sowie die Deutschweizerische Arbeitsgruppe für Ministrant*innenpastoral damp [so im Impressum geschrieben] mit. Im Jahr 2023 folgt die Inländische Mission und die Katholische Kirche im Kanton Zürich.
Französische Ausgabe: 1961-1968, 4 bis 6 Nummern jährlich. Als Redaktion zeichnen die "Missionnaires de Bethléem, Fribourg". In Nr.5/1987 kündigt "Oncle Jean" (Jean Cottet SMB) die Einstellung der Publikation an.
Eingangsdatum:ab 1927

Angaben zu Inhalt und Struktur

Inhalt:In den früheren Ausgaben enthalten die Hefte die gleichen Beiträge, wie sie auch im "Bethlehem" erschienen sind, wenn auch leicht gekürzt. Auch entsprechende Karten aus den Missionsgebieten der Immenseer werden abgebildet. Weiter wird Werbung gemacht für die Gymnasien bzw. für den Priesterberuf. In späteren Jahren enthalten die Hefte kurze Texte u. a. vom Leben in anderen Ländern, Rätsel, Bastelanleitungen, Sinnsprüche u. Ä. Die Heftzahl der deutschen Ausgabe variiert zwischen 7 und 12 Heften pro Jahr. Ab dem Jahr 1991 bzw. ab Monat August ändert die Heftzählung bzw. die Zählperiode der Hefte, sie beginnt ab August mit Heft Nr. 1 und endet im Folgejahr im Juli.
Die Jugendzeitschrift enthält zeitgenössisch abwertende Bezeichnungen wie «Fasnachtschineslein», "Neger" und ähnliche Begriffe, die den damaligen Sprachgebrauch widerspiegeln.
Neuzugänge:Das JUMI existiert weiterhin (03.2026).

Angaben zur Benutzung

Zugangsbestimmungen:Es gelten die allgemeinen Zugangsbestimmungen des Staatsarchivs.
Einsichtsbewilligungen in Archivalien, die noch einer Schutzfrist unterliegen, erteilt das Staatsarchiv.
Erschliessungsgrad:summarisch

Angaben zu verwandtem Material

Verwandtes Material:Monatszeitschrift Bethlehem in verschiedenen Sprachen (u. a. deutsch, französisch, englisch), z. Bsp. deutsch unter Sign. H 334

Weitere Bemerkungen

Bemerkung:Die Herausgabe der französischen Ausgabe wurde eingestellt. Dieser Teilbestand wurde zusammen mit der Kinderzeitschrift in deutscher Sprache für die Jahre 1927-2024 erschlossen.
 

Benutzung

Schutzfristende:31.12.2024
Erforderliche Bewilligung:Keine
Physische Benützbarkeit:Uneingeschränkt
Zugänglichkeit:Öffentlich
 

URL für diese Verz.-Einheit

URL:https://query-staatsarchiv.lu.ch/detail.aspx?ID=2363552
 
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