CSP (Christlich-soziale Partei) des Kantons und der Stadt Luzern (Provenienz)

Archivplan-Kontext


Identifikationsbereich

Titel:CSP (Christlich-soziale Partei) des Kantons und der Stadt Luzern
Stufe:Provenienz

Informationsbereich

Existenzzeitraum:1939 - 2010
Verwaltungsgeschichte / Biogr. Angaben:1909 im Kanton Luzern entsteht erste christlichsoziale Parteigruppe
1939 Stadtpartei Luzern verselbständigt sich
1956 erklärt Kantonalpartei ihre Selbständigkeit
1970 März/Mai: Zusammenschluss mit Konservativen zur Volkspartei (VP), die sich später Christlichdemokratische Volkspartei (CVP) nennt. Aktiver Widerstand gegen den Zusammenschluss wird von einigen Ortsparteien (insbesondere CSP Luzern-Stadt) geleistet. Hans Schaidl übernimmt den Vorsitz des Übergangsvorstands.
1970 Juli: Übergangsvorstand, die CSP Stadt Luzern und Kanton Luzern werden beide weitergeführt. Kontakte mit den Kantonalparteien Fribourg, Jura (Kanton erst ab 1978) und Unterwallis führen zur...
1976 ... Gründung der Unabhängigen Christlichsozialen Partei Schweiz, dank Impulsen aus Luzern (E. Geisser), weil sich die CVP weigerte, die bestehende Christlichsoziale Parteigruppe als selbständige Vereinigung anzusehen. Problem: Sowohl die neugegründete CSP Schweiz, wie auch die Christlichsoziale Parteigruppe innerhalb der CVP beanspruchen den Namen CSP Schweiz).
1980 wurden mit einer Statutenrevision der CVP die Christlichsozialen als selbständige Vereinigung der Gesamtpartei anerkannt und erhielten eigene Delegierte.
1981 trat die CSP des Kantons Luzern aus der CSP Schweiz aus und schloss sich (nach Statutenänderung der CVP) der Christlichsozialen Parteigruppe Schweiz an.
1997 Neugründung der CSP Schweiz (vierköpfiges Präsidium, darunter E. Geisser), stützt sich hauptsächlich auf das Engagement der Kantonalparteien Freiburg, Luzern und Jura, sowie der CSP der Stadt Zürich.
2008 Die CSP Luzern-Stadt wird an der Delegiertenversammlung aufgelöst.
2010 Die CSP Kanton Luzern wird an der Delegiertenversammlung auf unbestimmte Zeit sistiert.

Präsidenten der CSP Luzern Stadt:
(vor 65) bis 1970 Josef Schwyzer (wird im Nachgang zum Übertritt zu VP "abgesetzt")
Übergang Hans Schaidl
ab Sept. 1970 Theo Felber
ab 84 Hans Schaidl
ab 90 Copräsidium Leo Caminada und Eugen Geisser
ab Mai 91 Eugen Geisser
ab Mai 99 Esther Koch-Zwimpfer, (später Zwimpfer Hunziker)
Parteisekretär bis 1990 Eugen Geisser


Präsidenten der CSP Kanton Luzern:
Übergang 70 Hans Schaidl
ab Jan. 71 Josef Bühler
1985 Franz Bucher, Parteisekretär: Hans Schaidl
ab 1987 Frieda Longobardi-Gamma, Parteisekretär: Eugen Geisser
ab 1996 Heinz Laeng, Parteisekretär: Eugen Geisser
ab 2008 Irene Dissler-Gamma, Parteisekretär: Eugen Geisser (bis 2010)



Präsidenten der CSB (Christliche Sozialbewegung) Luzern:
Josef Bleicher, Revisor : Eugen Geisser
ab 2003 Manuel Pereira, Sekretär: Eugen Geisser

1961 wurde die Christliche Sozialbewegung CSB Luzern gegründet als Zusammenschluss diverser christlicher Organisationen, Institutionen und politisch aktiven Personen des Kantons Luzern. In den letzten Jahren vor 1997 waren die AKtivitäten praktisch auf die jährliche Martinstagung beschränkt. Die Bewegung sollte ab 1997 neuen Schub erhalten.
2005 CSB Luzern wird aufgelöst.
 

Benutzung

Erforderliche Bewilligung:siehe Zugangsbestimmungen bei Akzession
Physische Benützbarkeit:Uneingeschränkt
Zugänglichkeit:Öffentlich
 

URL für diese Verz.-Einheit

URL:https://query-staatsarchiv.lu.ch/detail.aspx?ID=1587955
 
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