Ursulinenkloster Maria Hilf in Luzern (Provenienz)
Archivplan-Kontext
CH StALU Staatsarchiv des Kantons Luzern, 12. Jh. (ca.)-21. Jh. (Archiv)
Klosterarchive (Tektonik)
Ursulinenkloster Maria Hilf in Luzern (Provenienz)
KC Bücher Ursulinenkloster Maria Hilf in Luzern, 1659-1900 (Bestand)
Deutschordenskommende Hitzkirch (Provenienz)
Identifikationsbereich
Titel:
Ursulinenkloster Maria Hilf in Luzern
Stufe:
Provenienz
Informationsbereich
Existenzzeitraum:
1659 - 1848
Existenzzeitraum, Anm.:
1659 berief der Rat sechs Schwestern des Ursulinenordens von Freiburg i. Ü. nach Luzern Vgl. Helvetia Sacra VIII/1, Die Kongregationen in der Schweiz, 16.-18. Jh., Basel-Frankfurt a. M. 1994, S. 195ff. Hermann Albisser, Die Ursulinen zu Luzern. Geschichte, Leben und Werk, 1659-1847, Stans o.J. [1938], um hier eine Mädchenschule einzurichten. 1681 bezogen diese ihr Kloster am Abhang der Musegg. Neben der Schule war die Paramentenstickerei ein Hauptbetätigungsfeld der Ursulinen in Luzern. 1798 wurden die Nonnen vertrieben, damit die helvetische Zentralregierung in den Klosterräumlichkeiten untergebracht werden konnte. Das Kloster wurde jedoch de jure nicht aufgehoben. Mehrere Versuche, es wieder herzustellen, scheiterten in der Folge. Ende 1843 wurde das Kloster wieder eingerichtet, weil die Ursulinen erneut eine höhere Töchterschule mit Pensionat leiten sollten. Nach dem Sonderbundskrieg hat aber die provisorische Regierung in Luzern das Ursulinenkloster endgültig aufgehoben.
Rechtsform:
Körperschaft
Verwaltungsgeschichte / Biogr. Angaben:
Bei der Vermögensaufteilung zwischen Stadt und Kanton (1800) gingen Anstalt, Gebäude und Fonds der Ursulinen an die Stadt, das Verfügungsrecht sowie die Leitung und Aufsicht über die Töchterschule blieb aber beim Kanton. Das Archiv gelangte deshalb zunächst in den Besitz der Stadt. Anlässlich der Rückführung grosser Bestände des Stadtarchivs in das Staatsarchiv während der Jahre 1919-1921 kamen auch Teile des ehemaligen Klosterarchivs der Ursulinen ins Staatsarchiv. Getreu dem Pertinenzsystem wurden diese hier in die verschiedensten Fonds aufgeteilt. Ein Teil der Klosterakten blieb jedoch im Stadtarchiv zurück. Die Zersplitterung des ehemaligen Ursulinenarchivs ist deshalb eine zweifache: 1. eine Aufteilung zwischen Stadtarchiv und Staatsarchiv und 2. eine Aufsplitterung der Ursulinenbestände im Staatsarchiv auf die verschiedenen Pertinenzbestände.
Verwandte Verzeichnungseinheiten
Verwandte Verzeichnungseinheiten:
siehe auch:
KC: Ursulinenkloster Maria Hilf in Luzern: siehe "Staatsarchiv Luzern > Klosterarchive" (Gruppe)
Benutzung
Erforderliche Bewilligung:
siehe Zugangsbestimmungen bei Akzession
Physische Benützbarkeit:
Uneingeschränkt
Zugänglichkeit:
Öffentlich
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https://query-staatsarchiv.lu.ch/detail.aspx?ID=736057
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