Kloster Sankt Anna, Luzern, Gerlisberg (Provenienz)

Archivplan-Kontext


Identifikationsbereich

Titel:Kloster Sankt Anna, Luzern, Gerlisberg
Stufe:Provenienz

Informationsbereich

Existenzzeitraum:ab 1498
Tätigkeitsbereich:Im Jahr 1498 kamen fünf Beginen aus Solothurn in das für sie gebaute Schwesternhaus im Bruch. Die erste St. Anna-Kapelle wurde 1510 geweiht.
1576 zogen die Schwestern in das Klösterchen «unter den Bäumen» beim Sternenplatz. Schon 1598 mussten sie an den Rossmarkt umziehen, da sie nach dem Konzil von Trient in Klausur leben mussten und dies im Gebäude am Sternenplatz nicht möglich war. Ab 1613 wurde bei der neuen St. Anna-Kirche im Bruch ein neues Kloster für die Schwestern errichtet, in das sie 1619 einzogen und wo sie bis 1904 blieben. Zum Schutz gegen die Witterung wurde der streng abgeschirmte Kreuzgang mit gestifteten Glasgemälden verglast. Diese wurden beim Umzug in das neu erbaute Kloster auf dem Gerlisberg in den dortigen Kreuzgang integriert.
Das neue Kloster auf dem Gerlisberg wurde im Jahr 1904 bezogen. Dort leben die Schwestern nach wie vor relativ abgeschieden, pflegen das tägliche Gebet und arbeiten in ihrem grossen Garten. In der Hostienbäckerei werden inzwischen durch Laien die Oblaten hergestellt.
 

Benutzung

Erforderliche Bewilligung:siehe Zugangsbestimmungen bei Akzession
Physische Benützbarkeit:Uneingeschränkt
Zugänglichkeit:Öffentlich
 

URL für diese Verz.-Einheit

URL:https://query-staatsarchiv.lu.ch/detail.aspx?ID=1947212
 
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